Ein wilder Elefant hat am Montag einen 69-jährigen thailändischen Touristen auf einem Campingplatz im Khao Yai Nationalpark getötet. Das Tier warf den Mann am frühen Morgen mit seinem Rüssel zu Boden und trampelte ihn zu Tode. Die Behörden erwägen nun, den Elefanten umzusiedeln – das Tier hatte bereits zuvor zwei Einheimische getötet.
Der Angriff ereignete sich etwa 200 Kilometer nordöstlich von Bangkok. Das Opfer aus einer nahegelegenen Provinz war zu Fuß in der Nähe seines Zeltes unterwegs, als der Elefant angriff. Andere Camper beobachteten die Attacke entsetzt aus ihren Zelten, trauten sich aber aus Angst nicht ins Freie.
Wildhüter des Nationalparks und die örtliche Polizei eilten zum Unglücksort und vertrieben den Elefanten. Der örtliche Polizeichef Weerapol Rabiappho erklärte: «Die Behörden überlegen nun, das Tier in eine möglichst menschenleere Region umzusiedeln, um weitere Angriffe zu verhindern.»
Der Elefant befand sich zum Zeitpunkt des Angriffs in der Brunft. Das Tier hatte bereits zuvor zwei Einheimische getötet.
Konflikte durch Lebensraumverlust
Der Vorfall unterstreicht die zunehmenden Konflikte zwischen Menschen und Elefanten in Thailand. Nach Angaben des Weltnaturfonds (WWF) leben in dem südostasiatischen Land etwa 4.000 bis 4.500 wilde Elefanten. Sie verlieren massiv Lebensraum, was immer häufiger zu gefährlichen Begegnungen führt.
Elefanten sind Thailands Nationaltiere und genießen besonderen Schutz. Die Weltnaturschutzunion (IUCN) stuft Asiatische Elefanten als gefährdet ein.
Der 1962 gegründete Khao Yai Nationalpark gehört seit 2005 zum UNESCO-Welterbe und ist bekannt für seine Dschungel, Wasserfälle und vielfältige Tierwelt.
Hinweis: Dieser Artikel wurde mit Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt.

